Saisonvorbereitung

Ist die Rede von Leichtathletik, dann spricht man stets von einer besonderen Einzelsportart, bei der es vor allem (je nach Disziplin) auf die Physis der einzelnen Athleten ankommt. Eine hohe allgemeine Fitness ist da quasi Grundvoraussetzung – zusammen mit vielen disziplinbezogenen Eigenschaften (wie beispielsweise Schnelligkeit beim Laufen oder Sprungkraft beim Weitsprung). Darüber hinaus gibt es noch die Athleten, welche an Kombinationssportarten, wie dem etwa dem Zehnkampf, teilnehmen. Derartige Sportler müssen in ihrer sportlichen Kompetenz echte Allrounder sein, und haben demzufolge regelmäßig ein vielseitiges Trainingsprogramm zu absolvieren. Doch wie sieht eigentlich die Saisonvorbereitung beziehungsweise die Vorbereitung auf ein wichtiges Event in der Leichtathletik aus?

Spezielle Vorbereitung

Anders als es bei Mannschaftssportarten wie Handball oder Fußball der Fall ist, finden im Bereich der Leichtathletik die Wettbewerbe nicht im wöchentlichen Rhythmus statt. Unabhängig davon, ob es sich dabei um den Profi- oder Amateurbereich handelt. Sportler des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) haben dadurch um einiges mehr Zeit, sich auf große Turniere und wichtige Veranstaltungen vorzubereiten.

Damit der Athlet dann am Wettkampftag auf dem Punkt in Bestform ist, ist es wichtig, die lange Zeit der Vorbereitung möglichst effizient zu nutzen. Ein gut durchdachtes Trainingssystem ist daher ein entscheidender Faktor. Die Wettkampf-Vorbereitung in der Leichtathletik fällt um einiges spezieller aus, und ist darum auch nur geringfügig mit anderen Leistungssportarten vergleichbar.

Für Leichtathleten im Leistungssport ist ein perfekt durchtrainierter Körper (für die jeweilige Disziplin) absolute Grundvoraussetzung. Dementsprechend wird in der Vorbereitungszeit auf der einen Seite Kraft- und Ausdauertraining betrieben, und auf der anderen Seite werden passende Trainingseinheiten für die entsprechende Disziplin absolviert. Beispielsweise verbringt ein Sprinter viel Zeit im Fitnessstudio, in welchem er ein Ganzkörpertraining (unter anderem mit Grundübungen wie Bankdrücken und Kniebeugen) betreibt. Desweiteren muss natürlich auch ausreichend auf der Laufbahn trainiert werden – unter anderem mit einer großen Menge an Sprints. Diese Mischung aus verschiedenen Aspekten des Trainings ist auch ein weiterer Grund, warum die Saisonvorbereitung für Leichtathleten um einiges spezieller ausfällt, als bei Athleten anderer Sportarten.