Die richtige Trainingsvorbereitung auf Sportwettbewerbe

Wie die optimale Trainingsvorbereitung ausschaut, hängt natürlicherweise von verschiedenen Faktoren ab. Ein Trainingsplan ist von der jeweiligen Sportart und der eigenen Person abhängig. Es gibt allerdings einige Grundregeln, nach welchen sich beinahe jeder Plan richtet.

Regenerationsphasen einbauen

Insbesondere motivierten Anfängern fällt es schwer, in das Training auch Erholungspausen einzubauen. Diese sind aber äußerst wichtig, denn nur so kann ein nachhaltiger Trainingserfolg garantiert und ein Übertraining verhindert werden. Während der Regeneration finden im Körper Anpassungsprozesse statt. Beispielsweise werden Muskeln aufgebaut. In aller Regel sollte an mindestens einen Tag in der Woche nicht oder nur sehr moderat trainiert werden. Genauso essentiell ist es, bei Sportverletzungen oder chronischen Schmerzen zu pausieren. Auch wenn es schwer fällt, sollte man sich an die Empfehlungen des Arztes halten.

Mindestens zwei Mal pro Woche trainieren

Beim Aufbau von Muskeln gilt, dass einmal pro Woche zwar besser als keinmal ist, Leistungssteigerungen ergeben sich aber erst bei mehrtägigem Training pro Woche. Bei fast allen Sportarten ist es wichtig, sowohl Kraftsport zu betreiben als auch die Ausdauer zu trainieren und sich regelmäßig zu dehnen.

Eigene Schwachpunkte erkennen

Bei der gezielten Vorbereitung auf einen Wettbewerb ist der individuelle Trainingsplan von großer Bedeutung. Dabei sollten die eigenen Schwachstellen und Stärken eruiert werden. Wichtig ist es auch, sich ein Ziel zu stecken. Was möchte ich bei dem Wettbewerb erreichen? Ein strukturierter Trainingsplan mit festen Zeiten kann helfen, den inneren Schweinehund zu überwinden und auch Trainingseinheiten zu absolvieren, die weniger Spaß machen.

Die richtige Ernährung

Ein überaus wichtiger Punkt ist die richtige Ernährung. In der Trainingsphase sollte die Ernährung ausgewogen und die Nährstoffzufuhr sichergestellt sein. Viel Gemüse und Obst, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und genügend Wasser sollten den Hauptanteil der Ernährung ausmachen. Süßigkeiten, Weißmehlprodukte und hochverarbeitete Tierprodukte hingegen können den Trainingserfolg mindern. Auch süße Getränke wie Softdrinks und Fruchtsäfte sollten vermieden werden. Ein absolutes Tabu ist der regelmäßige Konsum von Alkohol, Nikotin und anderen Drogen.